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Eisen-Hüttel

Hans Aßmann von Abschatz

Nun ist es Zeit zu wachen Eh Deutschlands Freyheit stirbt Und in dem weiten Rachen Des Crocodils verdirbt.

Herbey daß man die Krötten Die unsern Rhein betretten Mit aller Macht zurücke Zur Son und Seine schicke.

Der Feind braucht Gold und Eisen Wendt Stahl und Silber an Der deutschen Welt zu weisen Was List und Hochmutt kan;

Last euch das Geld in Händen Die Augen nicht verblenden Damit euch hinterm Rücken Die Fässel nicht bestricken.

Lasst Lerch und Falcken fliegen Sezt alle Kräffte bey Mit ihnen zu besiegen Des Hahnes Pralerey.

Er prangt mit euren Federn Drum müsst ihr ihn entädern Und ieder sich bemühen Das Seine weg zu ziehen.

Wollt ihr euch unterwinden Zu thun was sich gebührt Ein Hermann wird sich finden Der euch an Reihen führt.

Lasst euch verstellten Frieden Zum Schlaffe nicht ermüden: Mit Wachen und mit Wagen Muß man die Ruh erjagen.

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