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1646–1699

Eingang.

Hans Aßmann von Abschatz

Der Himmel pflanzt uns selbst die Neigung zu euch ein Drum will ich euer Lob ihr Nimphen izt erheben. Ob gleich der Warheit scheint mein Wort zu widerstreben Wer Frauenzimmer lobt kan nimmer unrecht seyn.

Was schadet in der Höh der Sonne lichtem Schein Ob sie in Wolcken steckt ob Dünste sie umgeben? So muß auch eure Zier stets siegend oben schweben Ist sie gleich dann und wann verdeckt und minder rein.

Ein Glantz von oben her feurt eure Sinnen an Und spielet unvermerckt auff uns mit so viel Strahlen Daß sie kein Mangel nicht von aussen blenden kan. Hilff mir Terpsichore der Welt für Augen mahlen

Daß wann man die Vernunfft der Warheit leget bey Die Frauen Alle schön und keine greulich sey.

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