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1646–1699

Die schwartzen Augen.

Hans Aßmann von Abschatz

Wohin soll ich zu erst die Augen wenden Die mir zu einer Zeit zwey Sonnen blenden? Wo soll ich erstlich hin Dieweil in meinem Sinn

Ich gantz entzücket bin Die Blicke senden? Steht unter Steinen nicht der Demant oben? Sein Feuer macht die dunckle Folge loben?

Der schwartzen Augen Zier Wird billig auch von mir Für allen andern hier Mit Ruhm erhoben.

Laß Phöbus hohen Glantz den Himmel mahlen: Mit tausend Sternen mag der Abend prahlen: Der Augen lichte Nacht Mit welchen ihre Pracht

Amene kundbar macht Wirfft hellre Stralen.

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Die schwartzen Augen. · Hans Aßmann von Abschatz · Poetry Cove