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1646–1699

Braut-Gedichte.

Hans Aßmann von Abschatz

Gold Seide kan nicht Ind und Perse nur gewähren Noch Mogols reiches Land sein theures Helffenbein Arabien hat nicht die schönste Ros’ allein Es kan Golkonda nicht allein Demanten nähren

Den strahlenden Rubin die Morgen-Welt gebähren Die Muschel-reiche See der Perlen Mutter seyn Und Paros geben her den weisen Marmolstein. Wendt keine Kosten auff euch hin und her zu zehren.

Zieht unserm Queisse zu schaut seine Nimphen an Beauget unsre Braut: ihr werdet sagen müssen Daß unser Schlesien diß alles zeugen kan. Wohl dem der solchen Schatz in Ruhe kan genüssen!

Herr Bräutigam seht zu legt die Jubelen an Daß sich die Nachwelt auch wie ihr erfreuen kan.

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