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1646–1699

AnEMONS und ADONIS Blumen.

Hans Aßmann von Abschatz

Geh hin beglückter Ring die Finger zu umschlüssen Die edler als dein Gold und werther als dein Stein. Könt ich auff eine Zeit an deiner Stelle seyn Wie solte dieser Tausch das Leben mir versüssen!

Du kanst ohn alle Scheu die zarten Glieder küssen Dir stralet Tag und Nacht der hellen Augen Schein. Was sonst der schäle Neyd der Kleider birget ein Kanst du von ihrer Hand geführet frey begrüssen.

Ich gebe dich an die der ich ergeben bin Du bleibest stets um sie ich muß zurücke bleiben Darff wo du öffters bist nicht sicher dencken hin. Wie sucht das Glücke so sein Spiel mit mir zu treiben!

Ich bringe dir zu weg und thue mehr für dich Als mir nicht selbsten wird erlaubt zu thun für mich.

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