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1646–1699

AnEMONS und ADONIS Blumen.

Hans Aßmann von Abschatz

Nachdem Melinde dir mein Seufftzen kund gemacht Ein Theil der herben Schmertzen Darein mich deine Zier und meine Liebe bracht Und du noch thränen siehst der Augen dunckle Kertzen

So dencke daß noch mehr verborgen ist im Hertzen. Die Seufftzer haben dir alleine kund gethan Wie Lieb und Furcht mich plagen: Wilt du nicht für bekandt diß Zeugnis nehmen an

Die Thränen werden dir in ihrer Sprache sagen Daß deine Grausamkeit mich wird zu Grabe tragen.

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