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1646–1699

An seine Augen.

Hans Aßmann von Abschatz

Ihr Augen höret auff Silvinden zu beschauen! Mein Hertze welches sie kennt besser weder ihr Sagt mir daß eure Lust wird sein mein Ungelücke. Es zwinget die Begier

Halt eure Stralen auch zurücke Und höret auff Silvinden zu beschauen? Ihr Augen eure Blicke Gerathen in Verdacht:

Nehmt euch für Ungelücke Das eure Künheit macht Hinfort genau in Acht. Man saget daß ihr spielet

Nach der Verliebten Art Wiewohl ichs nie gefühlet Und eurer Stralen Fahrt Auff Rosen-Wangen paart.

Entdeckt nicht Unbekandten Was ihr itzund allein Solt meiner Amaranthen Durch dunckler Farben Schein

Ins Hertze schreiben ein. Lasst sie von ferne wissen Was dieser treue Mund Im Fall sie zu beküssen

Ihm möchte seyn vergunt Ihr würde machen kund. Bringt mir Bericht zurücke Was zu erwarten sey

Und ob auch ihre Blicke Sich sonder Heucheley Dem Hertzen nahen bey. Ich will mit Willen tragen

Die auffgelegte Schuld Nicht über Unrecht klagen Wo Amaranthens Huld Ist meiner Blicke Sold.

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