Wer wirfft dir Nymphe vor das Sonnenfarbne Kleid
das dein geschickter Halß und dein Gesichte führet
Wenn sich manch weisser Stern für jener Glantz verlieret?
Ist nicht das gelbe Gold der Meister unsrer Zeit?
Bley Kupffer Eisen bleibt für ihm in Tunckelheit.
Es wird vom gelben Stroh am ehsten Glutt gespüret.
Durch gelber Rose Pracht der theure Stock gezieret.
Fühlt wohl der Hagedorn um roth und weiß viel Neid?
Weil schwer-
Weil man das nütze Stroh und seltne Rosen liebet
So seh’ ich nicht was man dir auszustellen weiß:
Zumahl noch deinem Ruhm den grösten Ausschlag giebet:
Daß Stahl und Gold dein Tranck und du was andre scheuen
Gradivens Eisen selbst mit Nutzen kanst verdäuen.