Sind Amors Auffenthalt zwey angenehme Grübgen
Die in das schöne Wang’ ein süsses Lächeln drückt
So sag ich wenn man der bey dir so viel erblickt
Dein Antlitz hegt und birgt wohl tausend Venus-Bübgen.
Du prangst o Himmels-Kind mit diesen Stich und Hibgen
Als wie der Himmel mit viel Sternen ausgeschmückt
Den Hertzen die dein Brand gepülvert und zerstückt
Durchbohrt Cupido hier ein Rosenblatt zum Siebgen.
Die Löcher gehn nicht durch ich trage keine Sorgen
Was unter dieser Schrifft der Wangen liegt verborgen.
Hält nur das Hertz den Stich wer fraget nach der Haut.
Durchfährt man nicht den Ros wenn man will Honig haben?
Jemehr das Erdreich wird bepflügt und umgegraben
Jemehr man Edelstein’ und schöne Früchte schaut.