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1646–1699

40. Die Schöne Pockengrübigte.

Hans Aßmann von Abschatz

Sind Amors Auffenthalt zwey angenehme Grübgen Die in das schöne Wang’ ein süsses Lächeln drückt So sag ich wenn man der bey dir so viel erblickt Dein Antlitz hegt und birgt wohl tausend Venus-Bübgen.

Du prangst o Himmels-Kind mit diesen Stich und Hibgen Als wie der Himmel mit viel Sternen ausgeschmückt Den Hertzen die dein Brand gepülvert und zerstückt Durchbohrt Cupido hier ein Rosenblatt zum Siebgen.

Die Löcher gehn nicht durch ich trage keine Sorgen Was unter dieser Schrifft der Wangen liegt verborgen. Hält nur das Hertz den Stich wer fraget nach der Haut. Durchfährt man nicht den Ros wenn man will Honig haben?

Jemehr das Erdreich wird bepflügt und umgegraben Jemehr man Edelstein’ und schöne Früchte schaut.

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