Ist dein Gesicht und Ohr vergnügt bey dieser Schönen
Kanstu mit Lust den Kuß der Wangen wieder käun
Durch weicher Glieder Schnee die kühne Hand erfreun
Was wiltu ihren Mund und Athem viel verhönen?
Sol sie den geilen Koth der fremden Katz entlehnen
Was nach dem Marder schmeckt in Haar und Kleider streun?
Wiltu Gewinn und Lust der Nase wegen scheun?
Geruch der schwächste Sinn darff Liebe nicht bekrönen.
Der Rosen Süßigkeit beleidigt den
Mit Aepffeln aus dem Stall erquickt sich
Dein eckelnd Haubt verschmäht was andre nach sich zeucht.
Was Ambra schwächt wird offt durch Asa frisch gemacht
Wird Wild und Königskron’ um den Geruch veracht?
Am besten reucht die Frau die nach nichts fremden reucht.