Schwartz bistu aber schön; und wer dich anders nennt
Betrachte bey der Nacht des düstern Himmels-Zelt
Zwey Sternen füllen hier mit Brand und Licht die Welt
Man sieht wie jener kaum mit tausend Augen brennt.
Der reinen Liebe Glantz so ich auff dich gewendt
Wird durch dein helles Schwartz ans klare Licht gestellt.
Wenn sonst ein tunckler Stein dem Erzt ein Urtheil fällt
Wird meine Treu an dir dem Golde gleich erkennt.
O Kohle süsser Glutt die dich so schwartz gemacht
Was hat dein schönes Feur vor Hertzen machen schwitzen
Eh dich ihr Rauch und Ruß zu solcher Bräune bracht!
Am hellsten siehet manns aus tuncklen Wolcken blitzen
In Thetis brauner Schoß verbirgt sich Phöbus Zier
Schwartz endlich ist die Nacht und bringt den Tag herfür.